Einsatz eines mit HTTP/2 kompatiblen CDN zur Verbesserung der Webperformance

Wie ein CDN mit HTTP/2 die Anforderungen der heutigen Websites und Anwendungen erfüllen kann

CDNetworks nimmt keine Änderungen an Ihrer Website oder Anwendungen vor, um mit dem neuen Übertragungsprotokoll zu arbeiten. Ihre Anwendungscodes und Ihre http-APIs funktionieren weiterhin ununterbrochen. Ihr Webinhalt kann besser abgerufen werden und nimmt sowohl beim Kunden als auch auf dem Server weniger Ressourcen in Anspruch.

Alle CDNetworks-Nutzer mit Produkten, die TLS-verschlüsselte Webinhalte bereitstellen können, funktionieren problemlos mit HTTP/2 und können auf diese Weise von den kombinierten Vorteilen von HTTP/2 in Verbindung mit einem Content Delivery Network (CDN) profitieren.  

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren  Kundenbetreuer  oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

HTTP/2 verstehen

Das Internet hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark gewandelt. Gleichzeitig hat sich jedoch das Protokoll HTTP, die Grundlage der Datenkommunikation im Web, nicht geändert. Dies hat zu zahlreichen Einschränkungen geführt. Die Performance leidet, da die bereitgestellte Bandbreite nicht voll genutzt wird. Hinzu kommt, dass Web-Design und Wartung viel komplexer geworden sind, der Ressourcenverbrauch sowohl bei den Kunden als auch beim Server steigt und auch die Fähigkeit zum Ressourcen-Caching leidet.

HTTP/2 ist das erste große Upgrade des HTTP-Protokolls seit mehr als 15 Jahren und soll eine Lösung für einige der Probleme bieten, die durch HTTP1.1 entstehen. Die Anzahl externer Bilder, CSS und JavaScript-Dateien auf Websites und in Anwendungen nimmt unvermindert zu. HTTP/2 trägt den Anforderungen heutiger Webinhalte Rechnung und verbessert die Leistung, ohne dass komplizierte Methoden wie Domain-Sharing und Dateiverknüpfung eingesetzt werden müssen.  

HTTP/2 unterstützt alle Kernfunktionen von HTTP/1.x und bietet darüber hinaus: 

Leistungsmerkmale von HTTP/2

HTTP/2 nutzt das Komprimierungsformat HPACK, um Request- und Response Header-Metadaten zu komprimieren, was die Übertragung von Verwaltungsdaten (sogenannte Overheads) um 500 bis 800 Bytes reduziert und damit wiederum die Leistung von Webinhalten deutlich verbessert.


Die von HTTP/2 eingeführte neue Zwischenschicht, bei der die gewohnten HTTP-Protokollelemente in Binärpakete (Frames) zerlegt und verpackt werden, ermöglicht das umfassende Multiplexing von Requests und Responses, also Anfragen und Antworten, und bewirkt so eine Verbesserung der Web-Performance. Kunden und Server können nunmehr die HTTP-Nachrichten in voneinander unabhängige Binärpakte aufteilen. Die Verarbeitung und Bereitstellung von Requests und Responses verläuft also nicht mehr parallel. Folglich sind keine multiplen Verbindungen mehr erforderlich und die Blockierung von Headlines, ein Problem, das bei HTTP1.1 auftrat, gehört der Vergangenheit an.

Mit der Zuweisung einer bestimmten Gewichtung und Interdependenz zu den einzelnen Datenströmen steuert HTTP/2 intelligent die Datenstromverarbeitung und gewährleistet so, dass dem Kunden hoch-priorisierte Antworten zuerst bereitgestellt werden.  

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